Ich habe das erste Brötchen mit selbst geernteten roten Tomaten gegessen.
Aber ehrlich gesagt lohnt sich der Aufwand einfach nicht.
Die Rostmilben sind dermaßen zäh, man glaubt es nicht. Man muss wirklich 7 Tage hintereinander sprühen um die Population klein zu kriegen.
Sie haben eine dermaßen kurze Entwicklung vom Ei zur Milbe (vermutlich nur wenige Tage), dass ein Sprühen alle 7 Tage zwecklos ist, weil die Eier ja nicht darauf ansprechen.
Man muss also konsequent 7 Tage durchbehandeln und danach zur Sicherheit nochmal alle 3 Tage.
Und die Pflanzen sehen dann sch...... aus. Tomaten mögen nun mal keine nassen Blätter.
Das Wetter ist jetzt auch wieder untypisch kalt geworden für Ende April. Der gesamte April scheint viel zu kalt zu sein.
So habe ich meine schon viel zu großen Pflanzen an das Fenster von außen gerückt und ein Bettlaken gegen die Kälte gespannt. Dies ist mit Klammern an der Jalousie befetigt.
So haben sie immer frische Luft und frische Temperaturen, nur das Licht ist etwas gedämpft, aber egal.
Ich denke ich werde nächste Saison später anfangen, vielleicht Mitte Januar. Alles Andere bringt wohl nichts.
Übrigens habe ich die erste reife Tomate der Silbertanne abgemacht. Sie muss noch etwas nachreifen, mal sehen wie sie dann schmeckt.
"Mit 90 Prozent aller Menschen nicht übereinzustimmen ist eine der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit."
Oscar Wilde